Über mich

 
Seit über 25 Jahren bin ich Pfarrer der Markuskirchengemeinde im Bezirk Winkhausen. Im Oktober 1987 trat ich meinen Dienst als Nachfolger von Pfarrer Steinmann an. Er diente der Gemeinde als Pfarrer seit 1962. Damals bestand die Markuskirchengemeinde noch aus 4 Pfarrstellen – Springweg, Schöltges Hof, Bottenbruch und Knappenweg. Mittlerweile ist die Gemeinde kleiner geworden und die Bezirke sind zu Verwaltungsbereichen zusammengelegt. Neben Pfarrerin Petra Jäger, die den Bereich Papenbusch betreut, bin ich für den Bereich Winkhausen zuständig. (Die genauen Bereichsgrenzen können Sie auf angelegter Karte betrachten).
Ich verstehe meine Arbeit als Pfarrer, der mit der Gemeinde auf dem Kreis und im Mittelpunkt Jesus Christus steht. Ich stehe bewusst nicht im Kreis, sondern auf dem Kreis, wie alle anderen Gemeindeglieder auch. Denn steht man auf dem Kreis, hat man immer den gleichen Abstand zum Mittelpunkt, egal wo man sich auf dem Kreis befindet. Steht man im Kreis ist der Abstand zum Mittelpunkt je nachdem kleiner oder größer. So gesehen hat für mich der Beruf des Pfarrers keine Vorrangstellung, sondern er ist gleichberechtigt neben den anderen Gaben und Begabungen der Gemeinde zu sehen.
Ich habe immer darauf Wert gelegt - und werde es auch in Zukunft tun – dass unsere Gemeinde eine einladende aber auch zugleich aufsuchende Gemeinde ist. Verschiedenste Einladungen machen wir für unsere Gemeindeglieder, -  von theologischen Gesprächskreisen, Bibelarbeiten, Diskussionen über aktuelle Themen oder lebensberatenden Angeboten, z. B. Unterstützung in Erziehungsfragen, oder bei der Frage „Wenn Eltern älter werden“,  - bis hin zu musikalischen und kabarettistischen Veranstaltungen wie die überaus erfolgreiche Comedyserie „Lachen ist Trumpf“. Aber auch schon verschiedene Musicals, die komplett in der Gemeinde entstanden sind, kamen zur Aufführung.
Unsere Gemeindefeste werden z.B. immer mit „Bordmitteln“ gestaltet: So gut wie alle kulturellen Angebote werden von Menschen gemacht, die in der Gemeinde leben oder sich der Gemeinde zugehörig fühlen.
Aber auch das Aufsuchen der Menschen, die nicht mehr zum Gemeindezentrum kommen können, ist ein wesentlicher Bestandteil meines Aufgabenbereichs. Geburtstagsbesuche, Krankenbesuche, Seelsorgebesuche, Besuche und Gespräche, die sich nebenbei ergeben, gehören zu meiner täglichen Arbeit.
Schon früh, ziemlich genau nach dem Konfirmandenunterricht,  habe ich entschieden Pfarrer zu werden. Ich habe in Bonn und Göttingen studiert und das Vikariat in Köln absolviert.
Ich persönlich bin der Meinung, dass wer glaubt, mehr vom Leben hat. Dass das Leben auch dann gelingt, wenn die Katastrophen des Lebens scheinbar jeden Lebenssinn zerstören. So kann ich mich durch meinen Glauben getröstet fühlen. Aber auch dann, wenn es schön ist in meinem Leben und ich das Glück als Geschenk empfangen kann, richtet sich meine Dankbarkeit an Gott, der uns das Leben schenkt, der es erhält und zu dem es dann am Ende auch wieder zurückkehren wird.
Das ist eine Glaubensgewissheit, die mich tröstet, wenn ich traurig bin und die mich begleitet, wenn ich glücklich und fröhlich bin.
 
Ihr Hans-Joachim Norden
 

Kontakt

 

 
Telefon: 0208 998 254 (Pfarrer Norden)
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